Die Frühjahrs- und Herbstsammlungen

Ein Instrument der Mittelbeschaffung

Frühjahr und Herbstammlungen

Sammlungen und Spenden in der Caritas

Bevorzugtes Instrument der Mittelbeschaffung war bis weit nach dem 2. Weltkrieg die Kollekte. Neben Geldsammlungen (in der Fastenzeit, bei der Herbst-Caritaskollekte und während außerordentlicher Caritasopferwochen) praktizierte die Caritas von 1920 bis 1924 und von 1932 bis 1934 auch Lebensmittelkollekten. 

1934 machte ein Sammlungsgesetz des NS-Staates öffentliche Spendensammlungen genehmigungspflichtig, was für die Caritas faktisch einem Verbot gleichkam. Ab 1938 entzogen die Nazis karitativen Verbänden zudem die Steuerbefreiung. Allein der Diözesan-Caritasverband musste bis 1944 75.000 RM Körperschafts- und Vermögenssteuer zahlen.

Sie werden von den Pfarreien durchgeführt und bestehen aus Haussammlung (Ehrenamtliche bitten an den Haus- und Wohnungstüren um Spenden), Straßensammlung und Gottesdienstkollekte. Seit 2009 wird die Haussammlung zunehmend durch die Verteilung von Flyern mit Zahlschein abgelöst. 

Die Plakate zur Caritas-Sammlung sind zeitgeschichtlich interessante Dokumente. Sie spiegeln die Nöte und sozialen Probleme der jeweiligen Zeit, die Anliegen der Caritas, inhaltliche Schwerpunkte von Kirche und Theologie, aber auch die Trends von Design und Werbegraphik. 

Geschichte:

Beispiele von Sammlungsplakaten

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Sammlungsplakate: