Helfende Hände aus Indien

Die indischen Ordensschwestern beim offiziellen Dienstantritt im neuen Caritas-Altenheim in Bayreuth (1969)
Die indischen Ordensschwestern beim offiziellen Dienstantritt im neuen Caritas-Altenheim in Bayreuth (1969)
„Die Engel kamen mit der Super Constellation“ titelte der Fränkische Tag im September 1966, als erstmals indische Ordensschwestern zur Unterstützung in der Pflege nach Bayern zum Diözesan-Caritasverband Bamberg kamen. Sechs Nonnen aus dem Orden „Sisters of Mary Immaculate“ wurden am Nürnberger Flughafen vom damaligen Caritasdirektor, Prälat Walter Schirmer, empfangen.
Datum:
Veröffentlicht: 14.7.21
Von:
Simona Gogeißl

Sie sollten nach Eingewöhnung bei den Franziskanerinnen in Vierzehnheiligen und einer Einführung in das deutsche Pflegesystem die Betreuung des 1966 noch im Bau befindlichen Caritas-Altenheims in Bayreuth übernehmen. Der Einsatz ausländischer Ordensschwestern war notwendig, um dem schon damals vorherrschenden Mangel an Pflegepersonal in Altenheimen und Krankenhäusern entgegenzuwirken. Die in Indien ausgebildeten Krankenschwestern entschieden sich freiwillig für den Dienst in Deutschland – aus Nächstenliebe, besonders alten Menschen gegenüber.

Unser Bild der Woche zeigt die indischen Ordensschwestern – inzwischen war eine weitere 6-köpfige Gruppe zur Verstärkung nach Deutschland gekommen – bei der offiziellen Dienstübernahme im neuen Caritas-Alten- und Pflegeheim in Bayreuth.

In den nachfolgenden Jahren intensivierte sich der Kontakt nach Indien. Heute sind über 50 Nonnen aus verschiedenen indischen Orden in Pflegeeinrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes beschäftigt. Sie alle vereint der Leitspruch „Im Glauben geborgen das Leben vollenden“.