Caritas unterstützt Baiersdorfer Überschwemmungsopfer nach Hochwasser im Jahr 2007

60.000 Euro von der Caritas Erlangen für die Überschwemmungsopfer in Baiersdorf
60.000 Euro von der Caritas Erlangen für die Überschwemmungsopfer in Baiersdorf
Die Bilder und Videos von der Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands verfolgen uns seit Tagen. Mehr und mehr werden die verheerenden Folgen der Überschwemmungen sichtbar. Während die Region des Diözesan-Caritasverbandes diesmal von sintflutartigen Regenfällen verschont blieb, traf es im Jahr 2007 insbesondere die Stadt Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Der Katastrophenalarm wurde ausgerufen.
Datum:
Veröffentlicht: 21.7.21
Von:
Simona Gogeißl

Der Starkregen in der Nacht vom 21. auf den 22. Juli 2007 verursachte Schäden in Millionenhöhe. Baiersdorf war in jener Nacht von der Flut am schwersten heimgesucht worden. Von 1.600 betroffenen Haushalten im Landkreis Erlangen-Höchstadt lagen 1.100 in Baiersdorf.

Der Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt stellte der betroffenen Kleinstadt 60.000 Euro für die Opfer der Überschwemmungen zur Verfügung. Unser Bild der Woche zeigt (von rechts nach links) den damaligen Geschäftsführer der Caritas Erlangen, Johann Brandt, bei der Scheckübergabe zusammen mit Baiersdorfs Bürgermeister Andreas Galster sowie den Pfarrern Matthew Kiliroor und Leo Förster.

Insgesamt konnte die Caritas Erlangen weitere 130.000 Euro an Spenden übergeben. Davon stammten 80.000 Euro aus Gottesdienstkollekten, zu denen Erzbischof Dr. Ludwig Schick Ende Juli aufgerufen hatte, 25.000 Euro aus einem Hilfsfonds des Erzbischofs, 15.000 Euro vom Diözesan-Caritasverband und 10.000 Euro vom Caritasverband für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt selbst.